European Housing Action Plan
Der Antrag im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Auch die EU hat angesichts 600.000 jährlich fehlender Wohnungen nach dem Ausbauplan der EU für preisgünstiges Wohnen die Schaffung nicht-segregierten, bezahlbaren Wohnungen als zentral angesehen und ein Politikfeld im Rahmen des Kohäsionsfonds und der Kohäsionspolitik geschaffen.
Wesentlich gefördert wird hier von der EU
• ein integrierter Ansatz, einschließlich Zugang zu allgemeinen Dienstleistungen und öffentlichem Verkehr.
• Renovierungen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
• Langfristige Mietverträge als sozialverträglicher Wohnraum.
• Grundsätze und Werte des Neuen Europäischen Bauhauses.
• Wohnraum, der klimaresilient ist.
Damit einher ging
• die Erhöhung der Mittelzuweisung für bezahlbaren Wohnraum (einschließlich sozialem Wohnungsbau) in den Programmen 2021–2027.
• Nutzung von Finanzinstrumenten in Kombination mit Zuschüssen (z. B. geteilte Kosten für Investitionen in Wohnraum).
• Die Forderung nach Beschleunigung und Straffung von Genehmigungs- und Planungsverfahren auf lokaler und städtischer Ebene, um die Umsetzung von bezahlbarem Wohnraum zu beschleunigen.
• Unterstützung von Wohnprojekten im Einklang mit der Initiative des Neuen Europäischen Bauhauses.
• Erleichterung der Nutzung leistungsbasierter Mechanismen (z. B. SZOs und FNLC).Wir bitten und beantragen, dass die Stadt für alle Bauwilligen die nachfolgenden europäischen Finanzierungs- und Förderinstrumente auswertet, anwendet und Dritten bei Anträgen Unterstützung leistet, insbesondere den nachfolgenden:
- Köhasionsfond
- EFRE
- ESF+
- RRF. (Recovery & Resilience Fonds-Projekte, bei denen ein Doppelfinanzierungsrisiko besteht, können nicht für EFRE-Mittel berücksichtigt werden.)
- Vergünstigte Kredite und Darlehen bei der EIB Europäischen Investitionsbank
- Horizon
- Projectdesignmittel des European New Bauhaus
Vielen Dank für die Darstellung und Gruppierung der Fördermittel nach Förderzweck und Förderhöhe sowie Voraussetzungen.
Mit freundlichen Grüßen
Für die CDU/UfA-Fraktion
Dr. Thomas Kienle