CDU-Fraktion Ulm

Unterstützung des Dirty South Cup und Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten

Antrag vom 04.02.2026

Der Antrag im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Dirty South Cup ist ein seit fast zehn Jahren bestehendes, überregionales studentisches Fußballturnier, das Studierende aus Ulm sowie aus Freiburg, Tübingen, Mannheim und Heidelberg zusammenbringt. Die Veranstaltung soll am Wochenende vom 01. bis 03. Mai 2026 in Ulm stattfinden.

Sie ist weit mehr als ein sportlicher Wettbewerb. Sie steht für Begegnung, Gemeinschaft und den Austausch junger Menschen über Stadt und Hochschulgrenzen hinweg.

Der Dirty South Cup ist fester Bestandteil der studentischen Kultur. Neben dem Sport fördert er ehrenamtliches Engagement, Verantwortungsübernahme und Zusammenhalt. Gerade für Erstsemester und neu zugezogene Studierende ist das Turnier ein wichtiger Ort, um Anschluss zu finden und Teil unserer Stadtgesellschaft zu werden.

Voraussetzung für die Durchführung ist die Unterbringung von knapp 200 teilnehmenden Studierenden über das Veranstaltungswochenende. In der Vergangenheit hat die Stadt Ulm hierfür Sporthallen oder vergleichbare Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Aktuell ist dies nicht mehr möglich. Alternativen wurden den Veranstaltern bislang nicht aufgezeigt.

Ohne Schlafmöglichkeiten kann der Dirty South Cup in Ulm nicht stattfinden. Damit würde eine langjährige Tradition enden, obwohl Ulm turnusgemäß wieder Gastgeber wäre. Für die Studierenden und die ehrenamtlichen Organisatoren wäre dies ein erheblicher Verlust. Zugleich würde Ulm eine etablierte, überregional wahrgenommene Veranstaltung verlieren.

Wir sind der Auffassung, dass es Aufgabe der Stadtverwaltung ist, Studierende und ehrenamtliches Engagement aktiv zu unterstützen. Verwaltung sollte nicht nur ablehnen, sondern Lösungen aufzeigen und begleiten.

Wir beantragen daher,

1. dass die Stadt Ulm die Organisatoren des Dirty South Cup für das Wochenende 01. Bis 03. Mai 2026 aktiv unterstützt und gemeinsam geeignete Unterbringungsmöglichkeiten prüft,

2. dass die Nutzung städtischer Sporthallen oder vergleichbarer Räumlichkeiten wie in den Vorjahren erneut geprüft wird,3. und dass, falls dies nicht möglich ist, gemeinsam tragfähige Alternativen erarbeitet werden.

Ziel ist es, diese für Ulm wichtige studentische Tradition zu erhalten und unsere Stadt als offenen und lebendigen Hochschulstandort zu stärken.

Mit freundlichen Grüßen

Für die CDU/UfA-Fraktion

Mario Schneider

Barbara Münch

Dr. Bernd Mattiesen

Dr. Karin Hartmann

Brigitte Röder